07.06.1969
Gründungssitzung
des Vereins zur Erhaltung von Rundlingen im Hannoverschen Wendland in Lüchow.
Der Einladung des Niedersächsischen Heimatbundes waren 120 Tagungsteilnehmer
gefolgt, von denen 79 Personen spontan ihren Vereinsbeitritt erklärten;
Mitgliedsbeitrag 12.--DM jährlich. Die Versammlung wählte Senatsdirektor a.D.
Dr. Kurt Struve, Hamburg, zum Vorsitzenden und als Vorstandsmitglieder Dr.
Herbert Röhring, Hannover, Willi Schulz, Lüneburg, Bürgermeister Heinz-Adolf
Möller, Lübeln, Bürgermeister Helmut Niebuhr, Waddeweitz und Prof. Dr. Erich
Kulke, Braunschweig. Kraft ihres Amtes gehörten dem Vorstand weiterhin der
Lüneburger Regierungspräsident und der Oberkreisdirektor Lüchow-Dannenbergs an.
Ständiger Vertreter des Regierungspräsidenten und einer der Initiatoren des
Rundlingsvereins war RVP Klaus Müller-Heidelberg.
02.07.1969
Erste
Vorstandssitzung im Dienstzimmer des RVP Müller-Heidelberg in Lüneburg. Themen
dieser und der folgenden Sitzungen: Festlegung der als besonders schätzenswert
und förderungsbedürftig anzusehenden Rundlingsdörfer (Kerndörfer),
wirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten, Gestaltungssatzungen,
Entwicklungsmöglichkeiten und finanzielle Hilfen für Rundlingsdörfer,
Sofortmaßnahmen. Diskussion über die Einrichtung eines Museumsdorfes.
Möglichkeit einer Sanierung landwirtschaftlicher Gemeinden zunächst an einem
Modellvorhaben in Lübeln.
31.10.1969
Eintrag in das
Vereinsregister beim Amtsgericht, Vorsitzender Dr. Struve, Vertreter OKD
Wilhelm Paasche.
11.1969
Zu der in
Brüssel gezeigten Fotoausstellung "Europa nostra" wird vom
Rundlingsverein eine Sonderausstellung zusammengetragen mit dem Titel "Die
Rundlinge des Hannoverschen Wendlandes - ein Beitrag der aktiven Denkmalpflege
im Kulturerbe Europas".
31.12.1969 Mitgliederzuwachs
auf 97 Personen, Vereinseinnahmen 1969 = 3.171DM.
04.07.1970
Rundlingstag in
Lüchow mit Einberufung der Arbeitskreise "Bauen im Rundlingsdorf"
(Leitung Prof. Dr. Kulke), "Rundlingsforschung" (Dr. Wachter) und
"Künftige Entwicklung des Rundlingsdorfes" (Frau Dr. Mathiessen).
04.07.1970
Vorstellung der
im Arbeitskreis "Rundlingsforschung" unter Leitung von Willi Schulz
erstellten Broschüre "Die Rundlinge im Hannoverschen Wendland". Diese
Broschüre wurde in den folgenden Jahren mehrfach überarbeitet. Sie gehört zu
den Standardwerken des Rundlingsvereins. Bis 1994 sind insgesamt 57.000
Exemplare erstellt und gewinnbringend für den Verein veräußert worden. Weitere
Arbeit am Modellvorhaben "Dorferneuerung in der Gemeinde Lübeln". Der
Arbeitskreis Rundlingsplanung bereitet eine Denkschrift über die Anlage, Kosten
und Bewirtschaftung eines Museumshofes vor.
02.07.1970
Der Vorstand
diskutiert über die Planung eines Museumshofes (Prof. Dr. Kulke: Wendlandhof)
in einem Rundlingsdorf anstelle eines für kaum finanzierbar gehaltenen
Museumsdorfes.
02.07.1969
Dr. Wachter
erläutert die Denkschrift "Museumsdorf zur Bewahrung bäuerlichen
Kulturgutes". Der Vorstand ist einhellig der Meinung, daß ein Museumsdorf
gebaut werden soll und beauftragt Dr. Wachter mit der Vorbereitung.
10.10.1971
Rundlingstag in
Waddeweitz mit einem Vortrag von Verwaltungsdirektor Gert Kragh (Bussau):
"Ausblick in die Zukunft des Wendlandes". Dr. Wachter wird in den
Vorstand berufen. Erhöhung der Mitgliederzahl auf 180 Personen.
04.02.1972
Der Vorstand ist
der Meinung, daß Baupflegemaßnahmen nur in den fünf ausgewählten Rundlingen
Lübeln. Satemin, Bussau. Göttien und Schrevahn durchgeführt werden sollen. Der
vorgeschlagene Standort Dannenberg für ein Museumsdorf wird für ungeeignet
gehalten. RVP Müller-Heidelberg und Prof. Dr. Kulke schlagen vor, den Hof
Rustleben Nr.2 in Lübeln zu kaufen und ihn zu einem Museumshof auszubauen.
14.04.1972
Das Thema
Museumshof wird erneut beraten. Im Vorstand setzt sich die Auffassung durch,
daß für den Rundlingsverein die Trägerschaft für ein Museumsdorf unerfüllbar
sei. Die evtl. Verwirklichung eines Museumsdorfes soll im Auge behalten werden.
14.04.1972
Ankauf der 3.998
m² großen Hofstelle Rustleben in Lübeln Nr.2 zum Preise von 50.000 DM durch den
Landkreis mit finanzieller Hilfe der Klosterkammer und des Landes
Niedersachsen. Der Ankauf des Hofes Nr.6 (Koopmann) scheitert. Kontroverse
Meinungen im Vorstand zur Trägerschaft der Hofstelle Rustleben durch den
Landkreis oder den Verein, den viele als überfordert ansehen, weil er neben dem
Ankaufspreis auch noch kostspielige Umbau- und Unterhaltungskosten aufbringen
müßte.
02.09.1972
Rundlingstag in
Lübeln im Zelt. Wiederwahl des Vorstandes bestehend aus Dr. Struve, RVP
Müller-Heidelberg, Prof. Dr. Kulke, OKD Paasche, Schulz, Dr. Wachter, Möller
und Niebuhr. Erhöhung des Mitgliedsbeitrages von 12,--DM auf jährlich 20,--DM.
1971/1973 Abbau und
Einlagerung des Ohmschen Hauses in Langendorf von 1656 auf
Veranlassung des Arbeitskreises Rundlingsforschung mit der Zielsetzung, dieses Haus später in einem Freilichtmuseum (Rundlingsdorf) wieder aufzubauen.
02.09.1972
Dem Verein
gehören 209 Mitglieder an. Das Geschäftsjahr schließt mit 16.196DM Einnahmen
und 7.070DM Ausgaben ab, Überschuß mithin 9.126DM.
30.03.1973
Professor Dr.
Kulke und Dipl.-Ing. Reimpell erläutern im Vorstand die Planung zum Ausbau des
Vorderhauses Kauf dem Wendlandhof zum Gemeinschaftshaus mit geschätzten Kosten
von 500.000 DM.
30.03.1973
Der Vorstand
diskutiert über den von Prof. Dr. Kulke erstellten Bebauungsplan von Lübeln,
den der Rat der Gemeinde Küsten am 14.06.1973 als Satzung beschlossen hat.
01.09.1973
Rundlingstag in
Clenze mit Vorträgen von Dr. Körner, Dr. Wachter und Kreisoberbaurat Quis zu
den Themen "Zur Volkskunde des Hannoverschen Wendlandes",
"Archäologische Beiträge zur Siedlungsgeschichte des Hannoverschen
Wendlandes" und "Das Gesicht der Dörfer des Hannoverschen Wendlandes
Ergebnisse einer fünfjährigen Bauberatung". RVP Müller-Heidelberg
erläutert noch einmal die Zielsetzung des Vereins: Es geht um die Erhaltung nicht
aller, sondern ausgewählter, besonders typischer und reizvoller Rundlinge. Da
es vergebliche Mühe sei, die Fassaden zu erhalten, wenn die Gebäude nicht mehr
genutzt würden, gelte es, neue Inhalte für das Leben in den Rundlingen zu
entwickeln.
07.12.1973
Diskussion im
Vorstand über eine Mustersatzung zur Regelung von Gestaltungsfragen in
Rundlingen, Festlegung von Verteilungskriterien für die Verwendung der
500.000DM Sonderzuweisung des Nds. Sozialministers in den vom Vorstand für
besonders förderungswürdig festgelegten 10 Rundlingsdörfern; Überlegung zur
Bildung eines Kuratoriums Wendlandhof Lübeln.
05.02.1974
Vierte
Landbaumeistertagung in Dannenberg zum Thema Altbausanierung unter Leitung von
Prof. Dr. Kulke.
22.02.1974
Der Vorstand
erörtert die Anregung des Arbeitskreises "Rundlingsforschung", ein Freilichtmuseum
bei Dannenberg "auf grüner Wiese" zu errichten. Angestrebt war, daß
neben einigen rein museal genutzten Häusern auch private Investoren für den
Neuaufbau von Fachwerkhäusern in einem Museumsdorf zugelassen werden sollten.
22.02.1974
Gründung eines
Kuratoriums Wendlandhof Lübeln mit dem Ziel, über eine breite Spendenaktion
Finanzmittel zum Ausbau des Museumshofes in Lübeln zu erhalten.
22.02.1974
Rundlingstag in
Wittfeitzen mit einem Lichtbildervortrag von Dipl.-Ing. Reimpep über das im
Staatsarchiv Hannover aufgefundene Fotoalbum für König Georg V. über den
Königsbesuch 1865 und über das Fotoalbum der Wendlandbauern 1866. Prof. Dr.
Kulke berichtet über die Arbeiten am Wendlandhof und stellt die mit diesem
Projekt verbundenen Zielsetzungen vor.
12.10.1974
Denkschrift von
Prof Dr. Kulke über die Betreuung und Leitung des Wendlandhofes.
01.01.1975
Mitgliederzuwachs
auf 284 Personen.
24.04.1975
Dr. Wachter gibt
einen Bericht über die Vorarbeiten zu einem Museumsdorf und stellt die
Funktionen des Wendlandhofes denen eines Museumsrundlings gegenüber. Der
Vorstand entscheidet abschließend gegen das Projekt und will seine Mittel auf
Lübeln und die erhaltenswerten Rundlinge konzentrieren.
14.07.1975
Dr. Wachter legt
seinen Vorsitz im Arbeitskreis "Rundlingsforschung" nieder und gibt
seinen Sitz im Vorstand auf.
24.04.1975
Rundlingstag in
Lübeln mit Einweihung des Gemeinschaftshauses auf dem Wendlandhof in
Anwesenheit von Sozialminister Greulich; Änderung der Vereinssatzung, durch die
der Vorstand künftig aus 12 Personen besteht, nämlich dem Vorsitzenden, dem
Regierungspräsidenten in Lüneburg, dem Oberkreisdirektor und 9 weiteren von der
Mitgliederversammlung zu wählenden Mitgliedern. Turnusmäßige Neuwahl des
Vorstandes mit der einstimmigen Wahl von RVP Müller-Heidelberg zum neuen
Vorsitzenden.
29.11.1975
Entscheidung des
Vorstandes, daß als besonders förderungsfähig angesehen werden sollen die
Rundlinge Bussau, Lübeln, Satemin, Göttien und Loge. In zweiter Linie sollen
die Rundlinge Diahren, Mammoißel, Schreyahn, Güstritz und Schmarsau als
förderungsfähig angesehen werden.
09.03.1976 Überarbeitung
des Musters der Baugestaltungsvorschriften durch den Vorstand.
18.09.1976
Rundlingstag in
Lübeln mit Einweihung des Heimathauses. Festansprache des Nds. Sozialministers
Schnipkoweit, Ergänzung der Vereinssatzung durch die Institutionalisierung von
Arbeitskreisen; Vortrag von Dr. Woehlkens zum Thema "Deutsch und nicht
wendisch".
18.09.1976
Der Vorstand
diskutiert über die Sanierungsvorhaben in Lübeln, die nach dem
Städtebauförderungsgesetz derungsgesetz mit öffentlichen Mitteln gefördert
eförde werden. Weiterhin beschäftigt sich der Vorstand mit musealen
Ergänzungsmaßnahmen auf dem Wendlandhof.
18.09.1976
Der Landkreis
Lüchow-Dannenberg, der Rundlingsverein, die Samtgemeinde Lüchow und die
Gemeinde Küsten schließen eine Vereinbarung über die Gründung eines Kuratoriums
Wendlandhof Lübeln ab mit dem Ziel, den Betrieb des Freilichtmuseums zu
optimieren.
18.09.1976
Der Verein setzt
sich für die Anlage eines Parkplatzes vor dem Rundling in Lübeln ein und
erreicht, daß dieses Vorhaben aus öffentlichen Mitteln unterstützt wird.
03.09.1977
Rundlingstag im
Jugendzentrum in Lüchow mit einem Vortrag von Prof. Dietrich Gerhards, Hamburg,
"Johann-Parum-Schultze" - ein wendländischer Bauer und Chronist des
17. Jahrhunderts".
08.11.1977
Der weitere
Ausbau des Wendlandhofes wird im Vorstand beraten. Mit einem Kostenaufwand von
91.622DM erstellt der Landkreis auf dem Wendlandhof zur Ergänzung des
Heimathauses einen Wagen- und Geräteschuppen und ein Backhaus mit Backofen
sowie eine Flachsröste.
27.01.1978
Der Vorstand
beschäftigt sich mit dem Parkplatzausbau, dem Einbau einer funktionalen Küche
im Gemeinschaftshaus und Inventarergänzungen für das Freilichtmuseum aus einer
Zuwendung des Landes über 40.000DM sowie Überarbeitung des Musters der
örtlichen Bauvorschrift.
22.07.1978
Rundlingstag in
Bussau und Lübeln, Festvortrag von Minister Prof. Dr. Peste) "Kultur- und
Strukturpolitik unter den besonderen Bedingungen des Landkreises
Lüchow-Dannenberg". Verleihung des Großen Verdienstkreuzes des Nds.
Verdienstordens an Prof. Dr. Erich Kulke; Neuwahl des Vorstandes bestehend aus
Helga Heinke, Prof. Dr. Erich Kulke, Willi Schulz, Helmut Niebuhr, Pastor
Heinrich Esser, Gerhard Horstmann, Friedrich Lange, MdL Kurt-Dieter Grill und
KTA Heinz Mechow. Wiederwahl von RVP a.D. Klaus Müller-Heidelberg zum
Vorsitzenden.
22.07.1978
Festlegung von
förderungsfähigen, Rundlingen nach dem Bewertungssystem Dr. Johannsen/Willi
Schulz auf folgende Orte: Bussau, Satemin, Lübeln, Loge, Meuchefitz, Schreyahn,
Bausen, Schmarsau, Prezier, Göttien, Güstritz, Diahren und Reetze.
15.11.1978
Beitritt des
Rundlingsvereins zum neu gegründeten Museumsverbund.
01.01.1979
Dem Verein
gehören 398 Mitglieder an. Das Geschäftsjahr 1978 schließt mit einem
Kassenbestand von 25.420DM ab.
10.05.1979
Erste
Überlegungen im Rundlingsvorstand, das Thema Trachten aufzugreifen.
07.07.1979
Rundlingstag in
Satemin mit Rückblick auf 10-jährige Vereinstätigkeit, Änderung der
Vereinssatzung durch Bildung eines geschäftsführenden Vorstandes, bestehend aus
dem neu gewählten. Vorsitzenden, Samtgemeindedirektor Klaus Krüger, und Ursula
Lippe (Thurau) sowie Hermann Ottens (Rehbeck). Ferner Wahl von Klaus Müller-Heidelberg
zum Ehrenvorsitzenden des Vereins.
20.11.1979
Fertigstellung
eines 25-minütigen Farbtonfilms über Rundlinge, der mit finanzieller Hilfe des
Vereins und unter fachkundiger Beratung durch Klaus Müller-Heidelberg und
Paul-Friedrich Miest im Sommer 1979 durch die Firma JAS-Film in Hanstedt
gedreht wurde.
07.05.1980
Anlage eines ca.
70 m2 großen Bauerngartens am Heimathaus auf Initiative von Ursula Lippe.
Herausgabe der Broschüre von Willi Schulz: "Alte wendländische Hof- und
Bauemgärten". Entscheidung über die Anfertigung von Ortstafeln mit
wichtigen Geschichtsinformationen, die den Rundlingen überreicht werden sollen,
in denen Rundlingstage abgehalten werden.
20.09.1980
Rundlingstag in
Schreyahn mit Übergabe des Stipendiatenheimes an die Öffentlichkeit; ein
Projekt, das der RVP a.D. Müller-Heidelberg initiiert hatte.
20.09.1980
Beratung im
Vorstand über die Herausgabe der von Prof. Dr. Kulke und Dr. Moll erstellten
Publikation "Fenster und Tore an' Fachwerkhäusern", Überlegungen zum
Aufbau einer Museumsschmiede auf dem Wendlandhof.
03.10.1981
Rundlingstag in
Schmarsau mit satzungsmäßiger Neuwahl des Vorstandes, Wiederwahl von
Samtgemeindedirektor Krüger zum Vorsitzenden und Wahl von Frau Ursula Lippe zur
Vertreterin, Hauptthema des Rundlingstages: "Umfassende Dorferneuerung am
Beispiel des Rundlings Schmarsau im Spannungsfeld mit denkmalsgerechter
Rundlingserhaltung".
13.11.1981
Verabschiedung
der Gründungsmitglieder Willi Schulz und Prof. Dr. Kulke aus der Mitarbeit im
Vorstand des Rundlingsvereins.
20.04.1982
Überlegungen im
Vereinsvorstand zur Erweiterung des Freilichtmuseums.
20.04.1982
Rundlingstag in
Thunpadel mit Vorträgen zur Fremdenverkehrsentwicklung im ländlichen Raum und
einer Ausstellung über Fenster und Tore.
20.04.1982
Schadenfeuer auf
dem Wendlandhof, bei dem das Gemeinschaftshaus bis auf die Umfassungsmauern
niederbrannte.
26.10.1982
Beratung im
Vorstand über den Wiederaufbau des Gemeinschaftshauses.
18.02.1983
Entscheidung, im
Wendlandhof eine Trachtenausstellung zu schaffen, Herausgabe des
Fachwerkposters auf Anregung von Norbert Distler. Wegen der guten Resonanz
dieser Poster sind in den kommenden Jahren weitere Bildmotive vom Verein
herausgegeben worden, zu denen Werner Voß die Aufnahmen lieferte.
18.02.1983
Rundlingstag in
Lübeln mit Einweihung des wiederaufgebauten Gemeinschaftshauses, Vortrag zur
Geschichte des dörflichen Hausbaues in Norddeutschland, Fotoausstellung von
Prof. Dr. Kulke "Bäuerliches Bauen im Hannoverschen Wendland 1650 -
1850". Pflanzen einer "Kulke-Linde" vor dem Heimathaus.
18.02.1983
Die vom
Rundlingsverein - gegen den Willen von Willi Schulz - gewünschte
Wiederaufstellung desOhmschen Hauses (aus Langendorf) in Lübeln scheitert am
Einspruch des Instituts für Denkmalpflege und der Entscheidung des Kreistages.
1988 wird der Aufbau des Gebäudes am Thielenburger See als Zentrum für
kulturelle Veranstaltungen vollendet.
02.03.1984
Entscheidung im
Vorstand, die von Prof. Dr. Kulke geplante umfassende Dokumentation über
"Bäuerliches Bauen im Hannoverschen Wendland von 1650 - 1850" vom
Verein herauszugeben, Zustimmung zur Anfertigung von Nachbildungen einer
Trachtengruppensammlung zur Ergänzung der Trachtenausstellung auf dem
Wendlandhof, Überlegungen, das Parum-Schultze-Haus in Süthen instandzusetzen
oder nach Lübeln umzusetzen.
15.09.1984
Rundlingstag in
Göttien, Schwerpunktthema: Großgrün, Vorgärten, Einfriedigungen in den
Rundlingen, satzungsmäßige Neuwahl des Vorstandes. Fotoausstellung in Lübeln
"Den Zimmerleuten zur Ehr".
30.11.1984
Beratung im
Vorstand zur flächenmäßigen Erweiterung, des Freilichtmuseums und zum Einbau
einer Cafeteria in die unbenutzten Saunaräume des Gemeinschaftshauses.
08.07.1985
Der Verein
spricht sich für die Erweiterung des Museumsgeländes aus und stellt dem
Landkreis zur Mitfinanzierung zum Ankauf der 9.357 m2 großen Fläche einen
Zuschuß von 25.000DM zur Verfügung.
14.09.1985
Rundlingstag in
Großwitzeetze aus Anlaß des Abschlusses der Dorferneuerungsarbeiten mit Teilnahme
des Regierungspräsidenten Dr. Becker.
04.11.1985
Willi Schulz -
Vater der Rundlingsforschung - und Gründungsmitglied des Vereins verstirbt im
82. Lebensjahr.
05.11.1985
Erarbeitung von
Vorschlägen für die Nutzung des Parum- Schultze-Hauses, das der Landkreis von
Süthen umsetzen wird; Nachdruck von 2.000 Exemplaren der Broschüre
"Bäuerliches Bauen im Hannoverschen Wendland von 1650 - 1850".
01.01.1986
Dem Verein
gehören 397 Mitglieder an, das Geschäftsjahr 1985 schließt mit einem Bestand
von 27.198,71 DM ab.
06.09.1986
Rundlingstag in
Diahren (Abschluß der Dorferneuerung) und Fortsetzung in Waddeweitz. Erstmalige
Verleihung einer Auszeichnung für vorbildliche Instandsetzungsmaßnahmen für das
Anwesen Thimm in Prezier. Diese Plakette wird in den Folgejahren jeweils an den
Rundlingstagen Verliehen. Diavortrag von Friedrich Lange, Schwiepke, "Aus
750 Jahren Geschichte der Mühlen des Wendlandes.
01.01.1986
Überlegungen im
Vorstand des Vereins, bauliche Fehlentwicklungen an 3 Fachwerkhäusern in
Schrevahn durch großzügige Vereinshilfe zu beseitigen.
13.09.1987
Rundlingstag in
Lübeln mit Einweihung des Parum-Schultze- Hauses durch Minister Heinrich
Jürgens und einem Festvortrag von Kreisarchivar Dr. Karl Kowalewski zum Thema
"Johann-ParumSchultze in seiner Zeit", satzungsmäßige Neuwahl des
Vorstandes mit Wahl von Dr. Kowalewski zum Vereinsvorsitzenden, Verleihung der
Auszeichnung für vorbildliche Instandsetzung für das Anwesen Patzke in
Kacherien.
20.10.1987
Der Vorstand
beschließt den ' Nachdruck der vom Nds. Sozialministerium herausgegebenen und
von Prof. Dr. Kulke verfaßten Farbbroschüre "Wendlanddörfer - Gestern und
Heute". Die Finanzierung der Kosten von rd. 30.000DM konnte durch Spenden
erleichtert werden.
01.01.1987
Mitgliederbestand
im Rundlingsverein = 366 Personen, Kassenbestand am Jahresschluß 1987 38.175DM.
25.02.1988
Diskussion im
Vorstand über die Erweiterung der Trachtenräume im Gemeinschaftshaus.
Fertigstellung und Inbetriebnahme der Museumsschmiede, die der Landkreis im
Jahre 1987 von Prisser nach Lübeln umgesetzt hat, offizielle Einweihung der
Schmiede am Tag der offenen Tür am 27.03.1988.
01.01.1986
Der Vorstand
entscheidet, den Giebelrückbau von drei Fachwerkhäusern in Schreyahn mit
Vereinsmitteln von 30.000DM zu unterstützen.
17.09.1988
Rundlingstag in
Jameln mit der Thematik "Dorf im Wandel". Verleihung der Auszeichnung
für vorbildliche Instandsetzung für das Fachwerkhaus Stegemann in Diahren.
Besichtigung der Breeser Gutskapelle von 1592 mit einem Festvortrag von Prof
Dr. Alfred Kelletat.
09.02.1989
Der Vorstand
beschäftigt sich mit der Einrichtung des Fachwerkspeichers auf dem Wendlandhof,
der der Leinengewinnung im Wendland gewidmet werden soll. Mitfinanzierung und
Vertrieb der vom heimatkundlichen Arbeitskreis überarbeiteten Broschüre über
Parum Schultze.
11.04.1989
Überlegungen im
Vorstand zu einer Kooperation mit dem Wendländischen Altertumsverein.
16.09.1989
Rundlingstag in
Nemitz, Generalthema "20 Jahre Rundlingsverein", Vorträge zur
Geschichte der Nemitzer Heide und zur Umwandlung von Rundlingen zu
Straßendörfern. Ausgabe einer Broschüre über 20 Jahre Vereinsgeschichte von
Prof. Dr. Kulke, dazu Vortrag des Ehrenvorsitzenden Müller-Heidelberg in
Schriftform, Verleihung der Auszeichnung für vorbildliche Instandsetzung für
das Vorhaben Wiesner in Quickborn.
05.12.1989
Beratung im
Vorstand zur Übernahme der Trachten des Wendländischen Altertumsvereins als
Dauerleihgabe für die Erweiterung der Trachtenausstellung auf dem Wendlandhof.
23.01.1990
Entscheidung des
Vorstandes, weitere 3.000 Broschüren "Wendlanddörfer - Gestern und
Heute" nachzudrucken, da weiterhin Nachfrage besteht.
06.04.1990
Eröffnung der
Dauerausstellung "Vom Flachs zum Leinen" im neu errichteten Fachwerkspeicher.
17.09.1988
Erörterung von
Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit dem Freilichtmuseum Diesdorf/Altmark,
Zusammenarbeit mit dem Wendländischen Altertumsverein.
08.09.1990
Rundlingstag in
Schreyahn mit satzungsmäßiger Neuwahl des Vorstandes. Sämtliche Vorstandsmitglieder,
der Vorsitzende und seine Vertreterin wurden einstimmig für weitere 3 Jahre
gewählt. Den Rückbau von verschiedenen Fachwerkgiebeln in Schreyahn hat der
Verein mit 34.000 DM gefördert. Als Anerkennung der Leistung der
Dorfgemeinschaft wird die Auszeichnungsplakette dem Rundling Schreyahn
verliehen.
06.11.1990
Diskussion im
Vorstand über die Einrichtung einer Durchfahrtsscheune auf dem Wendlandhof
Überlegungen, auf Messen und dergleichen verstärkt für das Wendland und für die
Rundlinge zu werben.
26.02.1991 Abschließende Empfehlungen zur Einrichtung der Durchfahrtsscheune und Überlegungen zur Erweiterung der Trachtenausstellung.
04.06.1991 Eröffnung der Durchfahrtsscheune. Die von
Dietrich Rathgen in Zusammenarbeit mit einer Arbeitsgruppe entwickelte
Ausstellung behandelt im Erdgeschoß den landschaftlichen und
landwirtschaftlichen Wandel im Wendland seit dem 19. Jahrhundert. Im
Obergeschoß präsentieren sich Rundlingsverein, Altertumsverein und
Landfrauenverein, die an der musealen Einrichtung der Scheune mitgewirkt haben.
24.06.1991
Erste Kontakte
mit den Sorben in Hoyerswerda.
21.09.1991
Rundlingstag in
Lübeln mit dem Thema "Neues Leben in alten Dörfern". Die
Instandsetzungsmaßnahme von Dr. Friedrich Pütz in Krummase] wird mit der
Auszeichnungsplakette geehrt.
26.11.1991
Präsentation
einer Volksausgabe der Parum-Schultze-Chronik in der Bearbeitung von Dr.
Kowalewski auf dem Wendlandhof in Lübeln.
20.02.1992
Mitwirkung des
Vorstandes bei der Erweiterung der Trachtenausstellung im Wendlandhof,
Mitwirkung bei der Planung der Außenanlagen des Wendlandhofes, erste Überlegungen
zur Errichtung einer Stellmacherei auf dem Wendlandhof.
24.03.1992
Überlegungen im
Vorstand zur Vergabe eines Gutachtens zur regionalen Dorferneuerung im
Schwerpunktgebiet der Rundlinge.
24.03.1992
Offizielle
Einweihung der erweiterten Trachtenausstellung auf dem Wendlandhof. Beginn der
Herausgabe von Info-Blättern durch Wolfgang Jürries über die verschiedenen
musealen Einrichtungen auf dem Wendlandhof.
01.05.1992 140
Jahre Schulzenhof. Prof. Dr. Kulke lädt zum Hofgeburtstag nach Bussau ein und
zeigt in einer Bild- und Textdokumentation, wie sich "Neues Leben" in
Bussau entwickelt.
05.09.1992
Rundlingstag in
Lübeln mit Vorträgen zum Thema Trachten im Hannoverschen Wendland. Buntes
Trachtenprogramm mit den Öwerpetters, den Wendländern und den Hoyerswerdaer
Sorben. Die Auszeichnung für vorbildliche Instandsetzung geht an das Anwesen
Pöhner in Breselenz.
05.03.1993 Vertiefung
der Sorbenkontakte.
10.06.1993
Erarbeitung
eines von Norbert Distler vorgeschlagenen Konzeptes für den Wiederaufbau einer
Stellmacherei auf dem Wendlandhof, Ergänzung der Museumsscheune, Erörterung von
Möglichkeiten der Präsentation auf der Grünen Woche in Berlin.
10.06.1993
Rundlingstag in
Bussau mit praktischen Beispielen, wie sich "Neues Leben in alten
Dörfern" vollzieht, satzungsmäßige Neuwahl des Vorstandes, Wiederwahl des
Vorsitzenden und seiner Stellvertreterin. Die Sanierungsarbeiten am
Gemeindehaus in Küsten werden mit der Auszeichnungsplakette geehrte. Prof. Dr.
Kulke wird zum Ehrenmitglied ernannt.
06.11.1993
Präsentation des
Rundlingsvereins im Hotel Elysee in Hamburg, Beteiligung des Rundlingsvereins
mit 10.000DM am Aufbau einer Stellmacherei auf dem Wendlandhof.
25.01.1994
Überlegungen zum
25-jährigen Vereinsjubiläum, Erstellung eines Videofilmes über den Landkreis
einschließlich seiner Rundlinge.
02.02.1994 Der
Vorsitzende Dr. Kowalewski tritt zurück, Ursula Lippe übernimmt kommissarisch
die Vereinsgeschäfte.
06.07.1994
Gründungsmitglied
und Ehrenvorsitzender Klaus-Müller-Heidelberg vollendet sein 80. Lebensjahr.
Der frühere Regierungsvizepräsident Müller-Heidelberg, der den Verein von 1975
bis 1979 leitete, hat sich erfolgreich für die Erhaltung der Rundlingsdörfer
und für die Schaffung des Freilicht/Rundlingsmuseums Wendlandhof Lübeln
eingesetzt.
15.07.1994
Installation
einer plattdeutschen Tonbandaufnahme mit den Landfrauen Bauch und Eggers in der
Durchfahrtsscheune.
15.07.1994
Rundlingstag -
25 Jahre Rundlingsverein - in Lübeln mit Festvorträgen von Dr. Peter Fischer,
Nds. Minister für Wirtschaft, Technologie und Verkehr, Dr. Carl Ingwer
Johannsen, Leiter des Freilichtmuseums Kiel-Molfsee und Prof. Dr. Joachim
Grube, Nienburg, über die Entwicklung der ländlichen Räume; Wahl von Frau
Ursula Lippe zur Vereinsvorsitzenden und Herrn Norbert Distler zum
stellvertretenden Vorsitzenden; Präsentation des 30-minütigen Videofilms
"Das Wendlandland - zwischen Elbe und Drawehn mit seinen
Rundlingsdörfern", den der Rundlingsverein angeregt und mitfinanziert hat.
15.07.1994
Schülerinnen und
Schüler des Gymnasiums Lüchow und der Berufsbildenden Schulen erstellen
Amateurvideofilme, mit denen sie aus ihrer Sicht über das Leben in den Rundlingsdörfern
berichten. Der Vereinsvorstand prämiert diese Filme. Erste Überlegungen im
Rundlingsvorstand, über den Verbleib der Parum-Schultze-Chronik Nachforschungen
anzustellen, die nach der Öffnung der Grenze zu Rußland erfolgversprechend sein
können.
09.08.1995
Der
Rundlingsvorstand beteiligt sich mit 15.000,-- DM an den Kosten der Errichtung
einer musealen Stellmacherei auf dem Wendlandhof.
15.09.1995
Rundlingstag in
Lübeln mit Vorträgen und einer Ausstellung über das Leben und Wirken des
Heimatforschers Willi Schulz (Gründungsmitglied des Rundlingsvereins), der vor
10 Jahren verstarb.
03.11.1995
Besuch des
Direktors des Petersburger Museums für Anthropologie und Ethnologie, Prof.
Alexander Mylnikow, im Wendland und Abschluß einer Vereinbarung mit dem Ziel,
das Original der Johann-Parum-Schultze-Chronik (1677 - 1740) aufzufinden.
22.11.1995
Der Vorstand
diskutiert über eine bessere Präsentation des Themas "Rundlinge" auf
dem Wendlandhof und überlegt, das Ausstellungskonzept der Durchfahrtsscheune zu
verändern.
15.04.1996
Einweihung der
musealen Stellmacherei auf dem Wendlandhof, in der fortan in den Sommermonaten
regelmäßig handwerkliche Vorführungen stattfinden.
07.06.1996
Der Vorstand
sucht nach Lösungswegen, das Freilichtmuseum Wendlandhof Lübeln optimaler in
der Öffentlichkeit zu präsentieren. Es bildet sich die Meinung, abweichend von
den üblichen Freilichtmuseen die einmalige Rundlingslandschaft und die
slawische Kultur in Lübeln in den Vordergrund zu stellen. Um diese
Qualitätsverbesserung zu erreichen, ist eine hauptamtliche Museumsleitung
unabdingbar.
Verabschiedung des Herrn Poggendorf aus der Vorstandsarbeit, der als
Oberkreisdirektor, der von 1978 bis 1996 dem Vorstand kraft Satzung angehörte,
verbunden mit dem Dank für die Unterstützung der Vereinsarbeit und für die
Realisierung der vielen vom Vorstand angeregten Vorhaben auf dem Wendlandhof.
07.06.1996
Rundlingstag in
Lübeln mit Vorträgen zu den Themen Familienchronik und Genealogie, Wiederwahl
des Vorstandes für weitere 3 Jahre.
18.09.1996
Der Vorstand
spricht sich im Hinblick auf die Ausrichtung des Wendlandhofes auf das Thema
"Rundlinge" gegen den Wiederaufbau der historischen Wassermühle
Ramm/Breselenz auf dem Wendlandhof aus und diskutiert erneut ein Konzept für
eine Rundlingsausstellung in der Durchfahrtsscheune.
06.02.1997
Neben der
Detailplanung zur Umgestaltung der Durchfahrtsscheune beschäftigt sich der
Vorstand mit der Zukunft des Rundlingsvereins. Nachdem das eigentliche
Satzungsziel, nämlich die Rundlingserhaltung weitgehend gelöst und nunmehr von
anderen öffentlichen Trägern wahrgenommen wird, stellt sich die Frage nach der
Zukunft des Vereins.
06.02.1997
Für die
Sanierung eines baugeschichtlich wertvollen Vierständerhauses in Göttien
bewilligt der Vorstand einen Vereinszuschuß von 20.000,-- DM. Mit der
Instandsetzung des dorfbildprägenden Gebäudes, zu der auch erhebliche Zuschüsse
vom Amt für Agrarstruktur gewährt wurden, wird das Gesamtbild des Rundlings
Göttien nachhaltig verbessert.
Per 31.12.1996 reduziert sich die Mitgliederzahl auf 304 Personen, der
Kassenbestand des Vereins beläuft sich zu diesem Stichtag auf 53.604,96 DM.
23.04.1997
Der Vorstand
billigt das von Herrn Jürries erstellte Konzept für die Neugestaltung der
Durchfahrtssscheune mit der Zielrichtung, dort die Thematik der Rundlingsdörfer
umfassend darzustellen.
23.04.1997
Der Vorstand
erörtert Detailplanungen zur Durchfahrtsscheune, ferner Zeit- und Kostenrahmen
sowie eine mögliche finanzielle Beteiligung des Vereins an den
Investitionskosten.
Trotz intensiver Nachforschungen ist es nicht gelungen, den Verbleib der
Parum-Schultze-Chronik ausfindig zu machen, so daß die Suche über die vom
Rundlingsvorstand beauftragten Kontaktleute in verschiedenen russischen
Archiven eingestellt wird.
09.08.1996
Prof. Dr. Erich
Kulke, Gründungsmitglied des Rundlingsvereins, verstirbt im neunzigsten
Lebensjahr.
09.08.1995
Die vom
ehemaligen Stellmacher Neddens aus Jameln verfassten Lebenserinnerungen über
seinen früheren Beruf werden vom Verein in größerer Auflage publiziert, so daß
der interessierte Besucher der Stellmacherei Informationen über das inzwischen
ausgestorbene Stellmacherhandwerk erhalten kann.
13.09.1997
Rundlingstag in
Lübeln mit einem Festvortrag des Bundesministers für Ernährung Landwirtschaft
und* Forsten, Jochen Borchert, zum Thema "Was heißt nachhaltige
Entwicklung des ländlichen Raumes?"
13.10.1997 Frau
Lippe (Vereinsvorsitzende) feiert ihren 60. Geburtstag auf dem Wendlandhof und
verfüg daß zugedachte Geldspenden für einen "Kinderrundung" mit
Holzmodellen zu verwenden sind.
13.10.1997 Mit einem vom Nds. Frauenministerium zu 90
% geförderten Frauenprojekt "Tradition wahren - Zukunft planen"
unternimmt der Rundlingsverein den Versuch, neue Besuchergruppen für das
Freilichtmuseum zu gewinnen.
03.11.1997Nachdem die Gesamtfinanzierung für die
Umbaukosten und die Installation einer Rundlingsausstellung in der
Durchfahrtsscheune gesichert ist und die Detailplanungen abgeschlossen sind,
erhält die Firma Rutsch & Rutsch in Schwerin vom Landkreis den Auftrag für
bauliche und inhaltliche Änderung dieses Gebäudes.
06.06.1998Eröffnung der neuen Rundlingsausstellung in
der Durchfahrtsscheune in Gegenwart der Regierungspräsidentin, Frau
Wolff-Gebhards, und anderer Persönlichkeiten. Zu den Investitionskosten leistet
der Verein einen Zuschuß von 28.000,--DM.
24.06.1998Der Vorstand spricht sich erneut für eine
hauptamtliche Führung des Freilichtmuseums Wendlandhof Lübeln aus.
06.07.1998Frau Ursula Lippe legt aus familiären
Gründen ihre Tätigkeit als Vereinsvorsitzende nieder.
28.08.1998
Erstmalige
Abhaltung eines Leinenmarktes auf dem Wendlandhof.
05.09.1998
Rundlingstag in
Lübeln mit einem Festvortrag von Prof. Dr. Wolfgang Meibeyer, TU Braunschweig,
Thema: "Die Rundlingsdörfer im Wendland - ihre Erforschung und ihre
Erforscher".
24.09.1998
Der Vorstand
diskutiert über die Zukunft des Rundlingsvereins.
17.11.1998
Vor der
Hintergrund rückläufiger Besucherzahlen im Freilichtmuseum Wendlandhof Lübeln
erörtert der Vorstand verschiedene Möglichkeiten einer intensiveren Werbung für
diese Einrichtung.
18.03.1999
Anstelle der
angedachten Vereinsauflösung bildet sich im Vorstand die Auffassung, der
Mitgliederversammlung 1999 vorzuschlagen, unter Beibehaltung des bekannten
Begriffs "Rundlingsverein" die Vereinssatzung dahingehend zu ändern,
daß sich seine Aufgaben in erster Linie nur noch auf die Unterstützung des
Landkreises beim Betrieb des Freilichtmuseums beschränken. Die Mitgliederzahl
ist weiter rückläufig, per 31.12.1998 gehören dem Verein nur noch 269 Personen
an..
18.03.1999
Der Vorstand
einigt sich auf den der Mitgliederversammlung vorzuschlagenden Entwurf einer
Satzungsänderung und erörtert die zukünftige Museumsarbeit im Wendlandhof, der
künftig unter "Rundlingsmuseum" firmieren wird.
18.03.1999
Rundlingstag -
30 Jahre Rundlingsverein - in Lübeln mit einem Festvortrag von Herrn Dr. Carl
Ingwer Johannsen, Direktor des Freilichtmuseums Kiel-Molfsee, zum Thema
"Hus un Hoff' - zwischen Tradition und Zukunft. Der Mitgliederversammlung
wird eine Satzungsänderung vorgelegt, die die Umwandlung des Rundlingsvereins
in einen Förderverein zur Unterstützung des Freilichtmuseums in Lübeln
beinhaltet.
18.03.1999
Immer wieder
Verhandlungen, um Kostenreduzierungen für den Wendlandhof zu erreichen.
Umbauplanungen für das Dörfergemeinschaftshaus und das Handwerkerhaus beginnen.
Vordach für Stellmacherei angebaut (mit der Berufsbildenden Schule Lüchow).
Anbau der Stellmacherei mit den Schülern der Berufsbildenden Schule ermöglicht
(Spende von Adolf Voss, Weitsche). Museumsladen entsteht im
"Handwerkerhaus". ABM-Kräfte für den Laden und Werkstätte
eingestellt.
01.04.2000
Herbert Eberts
als Tischler (ABM-Kraft).
Herr Appels, Geschäftsführer der Elbtalaue-Wendland Touristik GmbH, wird Leiter
des FD 81 zu dem auch der Wendlandhof gehört.
21.05.2000
Mit Musik, Tanz
und Handwerkervorführungen wurde das Gründungsfest für den Förderverein
Wendlandhof und der Rundlinge begangen.
02.05.2000
Günter Prinz,
Schatzmeister des Rundlingsvereins, legt nach 30 Jahren sein Amt nieder.
01.06.2000
Herr Jürries
wird Leiter des Rundlingsmuseums (halbe Stelle).
27.07.2000
Gründungsversammlung
eines Kuratoriums zur Förderung des Wendlandhofes.
17.08.2000
Aktionstag -
Pferdebeschlag, Zugtiere, Zugmaschinen.
01.06.2000
Rundlingstag in
Lübeln unter dem Motto: Brennen, Brauen, Mosten.
Am zweiten Tag Stadtführung in Salzwedel - Brauhäuser, Brautraditionen und
Bedeutung der Stadt Salzwedel zur Hansezeit.
Nachwahlen zum Vorstand. An die Stelle von Herrn Prinz tritt Herr Götje; für
Frau Hilmer (im Juni verstorben) wird Frau Stuhlmann gewählt.
Kräuter-(Kloster)garten durch die DEKRA finanziert und angelegt.
Im Jahre 2000 verzeichnet der Wendlandhof erstmals wieder mehr Besucher nach
dem Tiefststand mit 19.000 (1999), Steigerung um 10 %.
16.02.2001
Sitzung mit
Kreisausschuss-Mitgliedern über die Zukunft des Wendlandhofes: Vorstellung von
Umbauplänen und der Konzeptentwicklung.
Mai 2001 Es wurde ein neuer Bienenzaun winkelförmig aufgebaut.
01.06.2001
Planungsgespräche
mit den Kräften der Berufsbildenden Schulen für ein Tauben- und Geflügelhaus u.
a.
01.06.2000
Pferdetag - Rund
ums Pferd - mit Fohlenschau, Voltigieren, Hufbeschlag.
29.07.2001
Ausstellung zur
Geschichte der Landfrauen.
17.08.2001
Treckertag -
Oldtimertreffen - mit Dreschflegelarbeiten.
08.09.2001
Rundlingstag in
Lübeln. Thema: Taufengel, ihre Bedeutung und Verbreitung in Norddeutschland.
Sonntag, 09.09. Fahrt zu Taufengelkirchen in die Westprignitz.
07.10.2001
Aktionstag rund
um die Kartoffel mit Landfrauen.
07.10.2001
Erster
Weihnachtsmarkt mit gutem Erfolg auf dem Wendlandhof. Der Verein hat 221
Mitglieder.
16.03.2002
Ostereiermarkt
auf dem Wendlandhof.
Zum Jahresbeginn wieder Negativmeldungen zum Fortbestehen des Wendlandhofes.
16.03.2002
Internationaler
Museumstag mit Musik und Handwerkervorführungen mit einem Auftritt der
Trachtengruppe statt. Herr Mente wird 80 Jahre. 30 Jahre Einsatz im
Wendlandhof. Museumsscheune in Bösel weitgehend geräumt. Mehrere Fahrzeuge
stehen jetzt bei S. Wappaus in Lübeln.
04.2002
Frau Kohl -
betreut als Museumspädagogin Kindergruppen im Museum (SAM-Stelle) Der
Wendlandhof besteht 30 Jahre. Breites Vortragsprogramm.
Herr Jürries und Herr Distler bearbeiten die Themen: Entwicklung des
Wendlandhofes, Parum-Schultze und seine Zeit, Mühlen im Wendland,
Rundlingsdörfer, wendländisches Platt von M. Krüger.
02.06.2002
Tag der Trachten
mit Rosemarie Stuhlmann und Michael Kablitz.
30.06.2002
Tag des Pferdes
mit vielen Fahrern. Ausstellung über Humpen, Pinten, Schnellen-Bierkrüge aus 7
Jahrhunderten.
04.08.2002
Treckertag mit
22 Oldtimern.
14.09.2002
Rundlingstag.
Thema: Wendlandhof zum Freilichtmuseum.
14.09.2002
Rundfahrt zu
Rundlingen im Lemgow und in der Altmark.
30.11.2002
Weihnachtsmarkt
auf dem Wendlandhof.
30.11.2002
Planungen und
Finanzierungsgespäche zum Aufbau eines Kindergruppenhauses beginnen.
07.01.2003
Frau Dagmar
Schulz wird Leiterin des Fachdienstes Kultur und Museen. Die Stelle von Herrn
Jürries wird reduziert, jetzt noch 0,25 für das Museum.
24.04.2003
Beginn des
Abbaues eines Schweinestalles auf dem Hof Matthias in Gühlitz zum Wiederaufbau
als Gruppenhaus in Lübeln.
Herr Distler organisiert Bauholz für das Sparrendach (Gemeinde Küsten,
Eichenholz kommt von der Brüchauer Mühle für Schwellbalken).
5./6.4.2003 Ostereiermarkt.
24.04.2003
Internationaler
Museumstag - Tag des Holzhandwerkes. Im Juli und August finden Pferde- und
Treckertage statt.
24.04.2003
Tag der Trachten
mit der Tanzgruppe "Överpetters" von M. Kablitz.
Ab Mai Aufbau des Kindergruppenhauses mit den Schülern der Berufsbildenden
Schulen. Eine tolle Arbeit.
06.09.2003
Rundlingstag -
Tag des Bauernhauses. Vortrag von Herrn Maschmeyer, IGB.
Sonntag: Rundfahrt zu gut sanierten Höfen im Landkreis. Historischer Waschtag
mit den Landfrauen (M. Kirstein).
Der Landkreis kaufte noch ein Wiesenstück östlich des Wendlandhofes. Walter
Stuhlmann beendet nach 19 Jahren seine Arbeit als Museumsbäcker.
Erich Aßmann, Clenze, übernimmt mit anderen Bäckern abwechselnd das Backen.
Gründung einer IGB-Gruppe unter Knut Hose in enger Zusammenarbeit mit dem
Rundlingsverein.
06.09.2003
Übergabe des
Kindergruppenhauses an den Landkreis, Herrn Ersten Kreisrat Martin Schultz.
Frau Kohl übernimmt die Betreuung der Kindergruppe .
29.11.2003
Weihnachtsmarkt
im Museum.
02.2004
Gemütlicher
Abend mit den Ehrenamtlichen auf dem Wendlandhof. Diavortrag für die
Dorfbewohner - Lübeln: Entwicklung in 30 Jahren.
Das Dorfgemeinschaftshaus wird umgebaut zu einem Touristik-Zentrum. Die
Elbtalaue-Touristik GmbH wird Anfang 2005 das Gebäude übernehmen. Im
Kindergruppenhaus werden der Dachboden und die Treppe fertiggestellt.
03.2004
Die
Trachtenausstellung wurde unter der Leitung von Frau Rosemarie Stuhlmann
verpackt und ins Bomann-Museum Celle zur Schädlingsbekämpfung transportiert.
20.03.2004
Frühjahrstagung
mit dem HALD - Trachtenforschung Gestern - Kleiderforschung Heute.
04.2004
Schüler der BBS
erledigen Bauarbeiten im Mauer- und Dachbereich für das Trachtenhaus.
03.05.2004
Es wird ein
Partnerschaftsvertrag zwischen dem Rundlingsverein, dem Landkreis und der
Berufsbildenden Schule geschlossen (für Bauarbeiten auf dem Wendlandhof).
5.06.2004
Musikalische
Übersetzung des Themas "Elternmord im Jammerholz".
Ausstellung zur „Legende vom slaw. Elternmord" im Parum-Schultze-Haus als
Teil der Ausstellungsreihe „Tod im Wendland" des Museumsverbundes
Lüchow-Dannenberg.
07.2004 Im Juli und August wieder gut besuchte Pferde- und Treckertage mit zahlreichen Kutschen, Pferderassen und Oldies.
18.09.2004
Rundlingstag.
Vortrag von Herrn Jürries: Die Legende vom slawischen Elternmord. Wegen der
Baumaßnahmen findet der Rundlingstag in Satemin auf dem Markthof statt. Herr
Distler zeigt Dias zum Thema: 30 Jahre Aufbau des Wendlandhofes. Es ist eine
Nachwahl zum Vorstand erforderlich. Für Frau Kirchner, die den Vorstand
verlässt, wird Herr Johannes Schulz in den Vorstand gewählt.